Innerhalb der Veränderungsprozesse kommt es zwangsläufig zu Bruchstellen, die sowohl für die Organisation des Unternehmens insgesamt als auch für den einzelnen Mitarbeiter von erheblicher Tragweite sind. Wenn sich Arbeitsabläufe ändern oder Mitarbeiter ihre Arbeit verlieren, dann bedarf es einer besonders feinfühligen, wertebewussten Unternehmensführung, eines empathischen Sinn-Managements. Das Management solcher Bruchstellen ist Sinn-Management.
Aber nicht nur Bruchstellen bedürfen des Sinn-Managements, wirtschaftliches Handeln allgemein sollte auf bewusster Sinngebung basieren. Führungskräfte sollten sich im Klaren darüber sein, dass in der Konstruktion der Unternehmensrealität durch Kommunikation immer auch Aussagen gemacht werden, die sinnstiftend sind oder eben nicht. Wer es versäumt, auf Zusammenhänge hinzuweisen bzw. ethische, soziale Zusammenhänge zu schaffen, der läuft Gefahr, Sinnloses zu tun bzw. anderen den Zugang zu sinnvollen Zusammenhängen zu versperren. Oft stecken Führungskräfte zu sehr in ihren eigenen Themen, Zahlenwerken, Renditeverpflichtungen, die sie vielleicht daran hindern, sich an der Schaffung von Sinn zu beteiligen. Hier setzt mein Konzept an, gut drei Schritt vor der Performance. Denn ich bin der Überzeugung, dass erfolgreiche Kommunikation ganz entscheidend vom Wertegerüst des Kommunikators abhängt.